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zu „Mutterkorn

– dem faszinierenden Erstling von Leonhard F. Seidl … Besonders stark ist das Buch vor allem, weil es ihm hervorragend gelingt, die vielen geschickt platzierten sozial- und gesellschaftskritischen Töne mit der bewegenden Story zu kombinieren.“

 

„Schnell, spannend, glaubhaft … ein Stück Zeitgeschichte, gleichzeitig ein psychologischer Entwicklungsroman und ein Antidrogenbuch ohne moralischen Zeigefinger.“
Süddeutsche Zeitung, 22.9.2011

 

„Leonhard F. Seidl (zeigt) etwas von dem Chaos, das unter der glatten, auf Hochglanz polierten Oberfläche unseres Alltags brodelt … Er vermittelt eine Ahnung von der Existenz einer Parallelwelt, in der Angst, Hilf- und Perspektivlosigkeit, aber auch heillose Wut die Menschen beherrschen. Das ist das Milieu, in dem dumpfer Rassismus und faschistoide Gewalt gedeihen. Seidl glaubt an Alternativen. Er wirbt mit seinem Buch um Verständnis für alle, die … aus jenem Dunkel

Buchtipp

Bayerischer Rundfunk:

»Fronten« ist ein engagierter, aufwendig recherchierter, politischer Kriminalroman. Ein wichtiges Buch.«

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DIESER »FULMINANTE … KLEINE … KRIMINALROMAN (ENTWICKELT) … EINEN FATALEN SOG … MANISCH. SUPERB!«

– GÜNTHER GROSSER, BERLINER ZEITUNG, 30.09.2017

»Fronten« … könnte aktueller nicht sein.«

Isabell Steinhauer, Wetterauer Zeitung 31. August 2017

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Interview mit dem Salto-Magazin Bozen »Martin Hanni: Wieviel Fiktion braucht die Realität um sie für Literatur aufzubereiten? Leonhard F. Seidl: Sie benötigt Abstand von den Ereignissen, vor allem in emotionaler Hinsicht. Wenn ich zu wütend oder zu betroffen von einem Ereignis bin, dann besteht die Tendenz zu moralinsauren Texten mit erhobenem Zeigefinger. Ich aber möchte spannende, literarische Geschichten erzählen, die Leerstellen lassen.«

»PORTRÄT: LEONHARD F. SEIDL … SCHREIBT EXTREM GUT RECHERCHIERTE, POLITISCHE KRIMIS.«

Jana Volkmann, Der Freitag, 09.11.2017

Das ganze Portrait ist hier zu lesen.

»Wenn Reichsbürger und Amokläufer um sich schießen

Eine Geschichte vieler Ängste und Fremdheiten, von Traumata und ihren Folgen, gesellschaftlichen Bedingungen und deren tödlicher Reibung, von Menschen, die so lange verbogen werden, bis die Gewalt aus ihnen hervorbricht, und Menschen, die sich gegen diese Gewalt stemmen und mitgerissen werden … Politische Literatur? Klar. Engagierte Literatur? Klar. Gott sei Dank. Haltungslose Literatur der Gegenwartsverweigerung gibt’s schon genug. Die Vergangenheit mag nicht vergehen, ohne den Versuch zumindest, sie zu verstehen, wird sie sich immer wieder wiederholen.«

Elmar Krekeler, WELT, 23.08.2017

hier zu lesen.

 

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