Bücher

Erscheint Ende november 2020

Der falsche Schah

Aus dem Leben eines Hochstaplers

Wir schreiben das Jahr 1967, Rothenburg ob derTauber fiebert dem Besuch des Schahs von Persien und von Farah Diba, seiner Kaiserin auf dem Pfauenthron, entgegen.

Was keiner weiß: Auch Bartholomäus König, seines Zeichens Schuldirektor mit schauspielerischer Hochbegabung und tief sitzender Abneigung gegen Ordnung und Autorität, kann es kaum erwarten, die Bühne zu betreten.
Am großen Tag hält ein umjubelter Schah seine Rede auf dem
Balkon des mittelalterlichen Rathauses – während ein zweiter
Mann in der geschlossenen Psychiatrie im Bezirkskrankenhaus
Ansbach tobt und im Wechsel Flüche auf Farsi und Englisch
ausstößt …

Um zu erzählen, wie es dazu kam, muss unser Held Bartholomäus etwas weiter ausholen, genau genommen bis zu seiner abenteuerlichen Geburt am 26. Oktober des Jahres 1919, als es in Bayern in den Nachwehen von Krieg und Revolution immer noch brodelt und seine Mutter beim Schwammerlsuchen von sehr realen Wehen überrascht wird. Mit dem hochwohlgeborenen Schah teilt sich König seitdem nicht nur den Geburtstag, er ist dem persischen Herrscher in allem schier unglaublich ähnlich. Trotzdem müssen fast 50 furiose, an Merkwürdigkeiten nicht arme Jahre vergehen, bis die beiden sich endlich gegenüberstehen.

„Der falsche Schah“ ist ein bayerischer Schelmenroman, eine
Parabel über Schein und Sein und die Kraft der Suggestion.

NOMINIERT FÜR DEN
CRIME COLOGNE AWARD 2018

Fronten

»LEONHARD F. SEIDL … SCHREIBT EXTREM GUT RECHERCHIERTE, POLITISCHE KRIMIS.«

Jana Volkmann, Der Freitag, 09.11.2017
Das ganze Portrait ist hier zu lesen.

 

Ein bosnischer Waffensammler läuft Amok, ein »Reichsbürger« sinnt auf Rache und eine muslimische Ärztin gerät zwischen die Fronten – ein Kriminalroman nach einem wahren Fall.
Die kurdische Ärztin Roja Özen ist vorbildlich integriert in der oberbayerischen Kleinstadt Auffing. Doch dann erschießt der Bosnier Ayyub Zlatar, als Kind aus Srebrenica geflohen, auf der Wache drei Polizisten – und verschont die anwesende Roja. Alles sieht nach einem Anschlag des IS aus. Roja wird als Komplizin verdächtigt, verliert Patienten, Mann und Freunde. Markus Keilhofer, aufgewachsen bei seinen Großeltern, fanatischen »Reichsbürgern«, will Muslime für das Blutbad büßen lassen. Als er bewaffnet in eine Moschee stürmt, stellt Roja sich ihm in den Weg …

Geschickt verknüpft Seidl die Lebenswege der drei Protagonisten miteinander, die in einem packenden Finale aufeinandertreffen. Ein hochaktueller Kriminalroman über Rassismus und Fanatismus in einer Gesellschaft voller Angst und über den Mut, sich dem entgegenzustellen.
Fronten ist inspiriert von einem wahren Fall aus dem Jahr 1988. Im oberbayerischen Dorfen erschoss ein Mann aus Jugoslawien drei Polizisten, was eine Welle fremdenfeindlicher Reaktionen auslöste. Bis heute hält das Landratsamt Erding Schriftstücke über den Fall unter Verschluss.

Herausgegeben vom Turmschreiber Abenberg 2020 Leonhard F. Seidl

Tatort Fränkisches Seenland

„Neun Kurzkrimis sorgen für spannende Sommerunterhaltung …

Leonhard F. Seidl … hat der Anthologie den „Drachen“ auf dem Oberschenkel einer Gräfin beigesteuert. Das ist kein klassischer Regionalkrimi … und es ist eine wahres Vergnügen für den Leser, … in die Worte Seidls einzutauchen.“

 Andrea Müller, rotour-Magazin, August 2020.

 

Das Fränkische Seenland birgt viele Geheimnisse zwischen
seinen tiefen Wäldern, schilfumrankten Gewässern und den
alten Gemäuern der romantischen Städte. Die renommierten Autorinnen und Autoren Friederike Schmöe, Horst Eckert, Martin von Arndt, Pauline Füg, Tommie Goerz, Roland Spranger, Tessa Korber, Thomas Kastura und Leonhard F. Seidl schicken in diesem Band ihre besten Ermittlerinnen und Ermittler literarisch auf die Spur des Verbrechens und zeigen die beliebte touristische Region von ihrer spannendsten Seite. Die Schauplätze der Krimis: Grosser und kleiner Brombachsee, Altmühlsee, Rothsee, Igelsbachsee, Hahnenkammsee, Dennenloher See, Wolframseschenbach und Abenberg.

„Spannend!“
Schrot & Korn

Viecher

“ … Seidl (hat) erheblich mehr gewagt, als nur einen unterhaltsamen Krimi-Plot in oberbayerischer Landschaft.“

 Süddeutschen Zeitung

 

Stumme Schreie
Eine Anthologie der Schreibwerkstatt „Beschriebene Blätter“ in der JVA Ebrach
Engelsdorfer Verlag 2006
vergriffe 

 

„Kein Film, kein Hörspiel
kann so viel Lebendigkeit entfalten
wie dieser Schreibstil.“

Fürther Nachrichten

Genagelt

“ … Seidl (hat) erheblich mehr gewagt, als nur einen unterhaltsamen Krimi-Plot in oberbayerischer Landschaft.“

 Süddeutschen Zeitung

 

„Schnell, spannend, glaubhaft“
Süddeutsche Zeitung

 

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