Bücher

NOMINIERT FÜR DEN
CRIME COLOGNE AWARD 2018

Fronten

»LEONHARD F. SEIDL … SCHREIBT EXTREM GUT RECHERCHIERTE, POLITISCHE KRIMIS.«

Jana Volkmann, Der Freitag, 09.11.2017
Das ganze Portrait ist hier zu lesen.

 

Ein bosnischer Waffensammler läuft Amok, ein »Reichsbürger« sinnt auf Rache und eine muslimische Ärztin gerät zwischen die Fronten – ein Kriminalroman nach einem wahren Fall.
Die kurdische Ärztin Roja Özen ist vorbildlich integriert in der oberbayerischen Kleinstadt Auffing. Doch dann erschießt der Bosnier Ayyub Zlatar, als Kind aus Srebrenica geflohen, auf der Wache drei Polizisten – und verschont die anwesende Roja. Alles sieht nach einem Anschlag des IS aus. Roja wird als Komplizin verdächtigt, verliert Patienten, Mann und Freunde. Markus Keilhofer, aufgewachsen bei seinen Großeltern, fanatischen »Reichsbürgern«, will Muslime für das Blutbad büßen lassen. Als er bewaffnet in eine Moschee stürmt, stellt Roja sich ihm in den Weg …

Geschickt verknüpft Seidl die Lebenswege der drei Protagonisten miteinander, die in einem packenden Finale aufeinandertreffen. Ein hochaktueller Kriminalroman über Rassismus und Fanatismus in einer Gesellschaft voller Angst und über den Mut, sich dem entgegenzustellen.
Fronten ist inspiriert von einem wahren Fall aus dem Jahr 1988. Im oberbayerischen Dorfen erschoss ein Mann aus Jugoslawien drei Polizisten, was eine Welle fremdenfeindlicher Reaktionen auslöste. Bis heute hält das Landratsamt Erding Schriftstücke über den Fall unter Verschluss.

DIESER »FULMINANTE … KLEINE … KRIMINALROMAN (ENTWICKELT) … EINEN FATALEN SOG … MANISCH. SUPERB!«

Günther Grosser, Berliner Zeitung, 30.09.2017

 

EIN WAHRER KRIMINALFALL

„Das Zusammenspiel der drei Hauptcharaktere, aber auch der Umgang mit Rassismus und Fanatismus machen „Fronten“ von Leonhard F. Seidl zu einer genauso aktuellen wie spannenden Lektüre.“

Münchner Merkur, 21.10.2010 hier.

 

»Die gruselige Groteske kommt in gemeißelten Sätzen daher; der 41-jährige … Schriftsteller …
schreibt punktgenaue kraftvolle Prosa.«

Rainer Rönsch, Sächsische Zeitung, 02.09.2017

 

»Eine überzeugende literarische Bearbeitung realer Ereignisse … Weit mehr …
als die schematische Schwarzweiß Malerei der üblichen Krimi-Unterhaltung.«

Bernd Zachow, Nürnberger Nachrichten, 02.09.2017

 

KRIMI DER WOCHE

„Wenn Reichsbürger und Amokläufer um sich schießen

Eine Geschichte vieler Ängste und Fremdheiten, von Traumata und ihren Folgen, gesellschaftlichen Bedingungen und deren tödlicher Reibung, von Menschen, die so lange verbogen werden, bis die Gewalt aus ihnen hervorbricht, und Menschen, die sich gegen diese Gewalt stemmen und mitgerissen werden … Politische Literatur? Klar. Engagierte Literatur? Klar. Gott sei Dank. Haltungslose Literatur der Gegenwartsverweigerung gibt’s schon genug. Die Vergangenheit mag nicht vergehen, ohne den Versuch zumindest, sie zu verstehen, wird sie sich immer wieder wiederholen.“

Elmar Krekeler, WELT, 23.08.2017 hier.

 

KRIMI-TIPP AUF RADIO BREMEN 2

„WAS IST DAS BESONDERE AN DIESEM BUCH?

Natürlich die Aktualität: Hass auf Fremde, Verurteilungen ohne Grund – das sind Themen, die zurzeit leider sehr aktuell sind. Es wird sehr anschaulich geschildert, wie ein Verdacht entsteht, was Glaube – egal ob an einen Gott oder an Chemtrails – bewirken kann und wie dann eine Lawine in Gang gesetzt wird, die sich nicht mehr aufhalten lässt … Wir wissen am Ende des Krimis, was passiert ist und warum – aber die Polizei und auch die Presse in diesem Roman bleiben ahnungslos. Auch das haben wir in der Realität ja bereits.“

Anja Goerz, Bremen Zwei, 14. September 2017 hier.

 

»Fronten ist der Roman zur politischen Situation heute – von wegen Littérature engagée ist überflüssig. Sie ist notwendiger denn je, und Leonhard F. Seidl ist ihr Protagonist.«

Thomas Wörtche

 

Für die Arbeit an dem Roman hat Leonhard F. Seidl folgende Würdigungen erhalten:

2014/2015 Stipendiat der Bayerischen Akademie des Schreibens im Literaturhaus München und Literaturarchiv Sulzbach Rosenberg

2015/2016 Stipendiat der Romanwerkstatt Literaturforum im Brecht-Haus  

2016 Writer in Residence, Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte, Meran

UNSERE ANTWORT.
DIE AFD UND WIR – SCHRIFTSTELLER*INNEN UND DER RECHTSPOPULISMUS

Auch Schriftsteller*innen diskutieren seit einiger Zeit verstärkt über den Umgang mit AfD-Mitgliedern und -Sympathisanten und anderen Rechtspopulisten in der Gesellschaft – und auch in ihren eigenen Reihen.
Zum Beispiel in diesem Buch.

 

Klaus Farin (Hrsg.):
Mit Texten von
Rudolph Bauer
Zoë Beck
Lena Falkenhagen
Klaus Farin
Nina George
Werner Schlegel
Carlos Collado Seidel
Leonhard F. Seidl
Sophie Sumburane
Michael Wildenhain
Hardcover, 172 Seiten
ISBN: 978-3-947380-13-8
Erscheinungstermin: 11.05.2018

 

Die Antwort 2018 unterzeichnen kann man hier.

„Spannend!“
Schrot & Korn

Viecher

“ … Seidl (hat) erheblich mehr gewagt, als nur einen unterhaltsamen Krimi-Plot in oberbayerischer Landschaft.“

 Süddeutschen Zeitung

 

Stumme Schreie
Eine Anthologie der Schreibwerkstatt „Beschriebene Blätter“ in der JVA Ebrach
Engelsdorfer Verlag 2006
vergriffe 

 

„Kein Film, kein Hörspiel
kann so viel Lebendigkeit entfalten
wie dieser Schreibstil.“

Fürther Nachrichten

Viecher

“ … Seidl (hat) erheblich mehr gewagt, als nur einen unterhaltsamen Krimi-Plot in oberbayerischer Landschaft.“

 Süddeutschen Zeitung

 

„Schnell, spannend, glaubhaft“
Süddeutsche Zeitung

 

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