Leonhard Florian
Seidl
schrieb die Erzählung Fast Nacht als Beitrag zur
Völkerverständigung zwischen Oberbayern und Franken. Skurrile
Begebenheiten während einer Faschingsfeier. Trockene Komik
im lakonischen Stil, bei der das Lachen im Halse stecken bleibt
...
(Natalie Bost, Erlanger Nachrichten,15.12.2004)
Auszug aus der
Laudatio, 2.Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden
2005
... leonhard f. seidl spielt mit der sprache, wandert, literarisch
gesehen, zwischen lyrik und prosa ... er greift erzählend die
ereignisse der zweisamkeit auf. er verfestigt die gedanken des ich-erzählers
und das gespräch mit seiner freundin in wiederholungen und
führt sie ohne beschönigungen, sparsam ehrlich weiter.
die grenze der langeweile wird dabei nicht überschritten, leonhard
f. seidl schreibt pulsierend, wirbelt die gefühlswelt seiner
personen und möglicherweise auch die der lesenden
auf ...
(madeleine weishaupt, vorsitzende vs-nürnberg)
Sein Text
Zuckerwatte auf dem Fluß ist sehr rythmisch und
mit vielen Redundanzen angelegt, schwebt quasi zwischen Prosa und
Poesie. Es ist eine athmosphärisch dichte und zugleich sprachlich
feinfühlige Schilderung eines verliebten Sonnentages ...
(Friedrich G. Stern, Nürnberger Zeitung, 11.6.2005)
... Er
beeindruckte das Publikum ... durch seinen ausdrucksstarken Vortrag
...
(Susanne Ziegler, Nürnberger Nachrichten, 11.6. 2005)
... In
flauschige Schneeflocken im Juni entführte Seidl die Zuhörer
mit seiner Erzählung Zuckerwatte auf dem Fluss.
Seiner feinsinnigen Sprache und der Dynamik seines zwischen Prosa
und Poesie pendelnden Textes folgte man gern auf diesen Sommertagspaziergang...
(Nürnberger Nachrichten, 22.7.2005)
Die literarischen
Wanderarbeiter der 2003 gegründeten Autorengruppe Mundpropaganda
sind
ein Geheimtipp für Kenner.
(Nürnberger Nachrichten, Bernd Zachow)
... viele
Beiträge sind rührend und gehen ans Herz, aber sie verfallen
nie in einen Betroffenheitston, der so oft bei dieser Thematik anzutreffen
ist. Sehr gut gelungen.
(Milena Feingold, Leiterin des Anne Frank Zentrums Berlin, Dezember
2005
zur Anthologie Ich schreibe Dir, weil auch ich mir Frieden
wünsche. Briefe an Anne Frank)
Fast nur
Prosa ... schreibt Leonhard F. Seidl gerne mit altbayrischem
Einschlag, gerne mit ätzendem Witz. Wörtlich waltet letzterer
in Seidls Lesungstext Normal ist nur Benzin. Da regnet
es Säure, und der angefressene Ich-Erzähler rechnet rasch
noch mit seinen Eltern und Ex-Frau ab: Ein halluzinierter Amoklauf,
in dem Chilipulver und Piranhas eine Rolle spielen.
(Erlanger Nachrichten, Clemens Heydenreich, August 2006)
Literarische
Lichtblicke beim 26. Erlanger Poetenfest ... Mundpropaganda ...
zeigten eine beachtenswerte Auswahl an Poesie und Prosa fernab aller
pubertären Herz-Schmerz-Ergüsse, in die junge Autoren
gerne verfallen. Die vier schleifen und feilen an ihren Texten,
dass ein stimmiges, nachdenkliches, manchmal auch humorvolles Ganzes
daraus wird. Alle sind sie schon mit Preise ausgezeichnet ... Einen
Vergleich mit den großen Namen auf dem Hauptpodium brauchen
sie nicht zu scheuen. Erfreulich, dass es in Zeiten von Computerspielen
und Internetsurferei noch Leute gibt, die so mit Worten umzugehen
Wissen.
(Nürnberger Zeitung, 28.08.2006)
Mit angenehm
leichten Hang zur Satire und eher unaufgeregt erzählt er Geschichten...
(Süddeutsche Zeitung, 06.05.2007)
«Normal
ist nur Benzin», eine hübsche, surreale Miniatur mit groteskem Witz. (Nürnberger Nachrichten, 14.08.2007)
"Matthias Kröner und Leonhard Seidl von "Mundpropaganda" sorgten beim dritten "Wortwärts"-Fest für die sommerlich leichte Note mit ihren Geschichten über den zum Leben erwachten Barockdichter Georg Philipp Harsdörffer und die surrealen Erlebnisse eines Mannes, der sich ineinen Baum verwandelt. (11.08.2008)
"Jung die Sprache und die Themen. Es ist zu hoffen, dass Tobias Falberg,
Matthias Kröner, Leonhard F. Seidl und Vincent E. Noel, die vielfach
Ausgezeichneten auf der Erde bleiben und uns weitere Geschichten schenken."
(Norbert Kays, Straßenkreuzer, I/2008)
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